Die Schutzarbeit ...

jeden Sonntag 12.30-13.30 Uhr

…die wohl fordernste Ausbildung für Hund und Hundeführer!

Zu Unrecht verbinden manche Hundehalter den Schutzhundesport ausschließlich mit Begriffen wie Scharfmachen, Aggression, Kampfhund und Ähnliches.

Allgemeines:
Bei richtigem Aufbau der Schutzhundeausbildung bedeutet der Schutzdienst für den Hund:

  • Förderung und kontrolliertes Ausleben seiner vorhandenen Triebanlagen
  • Spiel und Kampf um die Beute
  • Absolute Bereitschaft des Hundes sich seinem Menschen unterzuordnen.

Im Sport geht es vor allem darum, den geführten Hund zu einem absolut sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen völlig gehorsamen Begleiter zu trainieren. Wir bilden unsere Hunde ausschließlich über Motivation und Spiel, d.h. OHNE wesentlichen Druck aus. Der Hund im Sport lernt nicht, wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beißen, sondern kann seinen Beutetrieb artgerecht ausleben. Im Sport werden die Hunde ausschließlich auf den Ärmel des Helfers fixiert; außerhalb des Hundeplatzes und ohne den Ärmel wird ein ausgebildeter Sportschutzhund keinen Menschen angreifen! Im Gegenteil: Er reagiert laut Statistiken wesentlich nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen.

Es gibt verschiedene Arten von Schutzhundeausbildungen: Wir bieten in unserer Hundeschule die sportliche Schutz- hundeausbildung an, bei der Schutzhundeprüfungen abgelegt werden, die hauptsächlich aufgrund von sportlichem Ehrgeiz und Spaß an diesem Sport absolviert wird.

 

Voraussetzungen:
Zugelassen zur Schutzarbeit sind alle Hunde ab einer Widerristhöhe von 45 cm, die eine positiv absolvierte Begleithundeprüfung I vorweisen können.

  • Ein Hund, der die im Schutzdienst geforderten Leistungen sicher erbringen soll, sollte folgende körperliche Voraussetzungen erfüllen: eine gute körperliche Verfassung, ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, gute triebliche Veranlagungen - insbesondere einen ausgeprägten Beutetrieb, Nervenstärke, Mut und vor allem ein ausge- glichenes Wesen.
  • Der Hundeführer sollte die nötige Dominanz dem Hund gegenüber besitzen ohne den Hund zu unterdrücken.
  • Der Hundeführer sollte nicht impulsiv sein sondern immer überlegt und ruhig die jeweilige Situation beurteilen und danach handeln.

Ausbildung:
Die Ausbildung eines Schutzhundes soll schon in jungen Jahren beginnen. Das heißt also bis der Hund die nötige Reife hat werden Beutespiele mit einem dem Alter angepassten Kissen oder einer Beißwurst gemacht. Hier wird der Beutetrieb des Hundes angesprochen, damit er später den Schutzärmel als Beute ansieht und in diesem Trieb ausgebildet werden kann.

In der Schutzhundeausbildung werden an Hundeführer wie an Hund hohe Anforderungen gestellt. So hat der Hund gem. Prüfungsordnung beispielsweise einen Überfall auf seinen Hundeführer energisch abzuwehren, die Entwaffnung des Scheintäters durch den Hundeführer aufmerksam zu überwachen, anschließend das Abführen des Scheintäters zu eskortieren und Fluchtversuche durch Nacheilen und Zufassen zu verhindern, einen gestellten Scheintäter zu bewachen und wiederum dessen Flucht zu verhindern. Schließlich hat der Hund bei zwei Mutproben die Angriffe eines Scheintäters (mit Schuss bzw. Stockbedrohung) energisch und sicher abzuwehren.

Den richtigen Aufbau in der Schutzhundeausbildung erkennt man u.a. daran, dass sich der Hund vor, während und auch nach der Schutzarbeit vom Schutzhelfer anfassen und streicheln lässt.

Wichtig:
Der richtig abgerichtete Hund stellt keine Gefahr für die Öffentlichkeit dar, da er gelernt hat, immer auf Kommando zu gehorchen. Für viele Hundesportler ist der Schutzdienst etwas Besonderes, weil der Hund die Möglichkeit erhält, seine natürlichen Triebe auszuleben. Der Schutzhund ist auf die Beute (hier der Schutzarm) fixiert und nicht auf den Schutzhelfer!

Personen die ihren Hund "scharf" machen wollen, werden vom Kurs umgehend ausgeschlossen bzw. nicht zugelassen! 

Die allgemeinen Bestimmungen der Prüfungsordnung und das Agility Reglement findet Ihr unter www.oehu.at

 

zur Anmeldung
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Zusätzliche Informationen